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„Wir spielen Revolution“- ein Schülerworkshop zur deutschen Revolution von 1848/49

Am 25. Januar 2016 fuhren die Schülerinnen und Schüler des Geschichtskurses des Oberstufenzentrums Strausberg zum "Friedhof der Märzgefallenen" nach Berlin-Friedrichshain. Diesmal handelte es sich nicht nur um eine "normale" Exkursion, sondern sie fand in Form eines Geschichtsworkshops statt.

Um 10 Uhr trafen wir uns alle mit unserem Geschichtslehrer Herrn Möller vor dem Jugendclub in der Nähe des Platzes der Vereinten Nationen in Friedrichshain.
Dort wurden wir dann von unseren lieben Workshopleitern, Susann und Daniel, nett in Empfang genommen. Der Workshop trug den Namen "Wir spielen Revolution". Wir sollten uns mit Menschen beschäftigten, die 1848 in Berlin auf die Straße gingen um sich dort für ihre Forderungen einzusetzen. (Revolution 1848/49)
Zu Anfang machten wir im Jugendclub ein paar thematisch- soziale Kennlernspiele, um warm zu werden. Unsere Gruppe saß im Halbkreis, und wir stellten dann allgemeine oder historische Aussagen in die Runde. Beispielsweise: "Alle stehen jetzt auf, die wissen, was der Begriff „Revolution“ bedeutet", dann tauschte man schnell die Plätze und derjenige, der übrig blieb und keinen Stuhl abbekommen hat, formulierte eine neue Aussage. Danach erstellten wir alle zusammen mit Susann und Daniel eine Mind-Map in Bezug auf den Begriff "Revolution". 
Nachdem wir uns auf diese lockere Art und Weise mit dem Thema auseinandergesetzt hatten, gingen wir zu dem nahegelegenen Friedhof. Dort wurden wir dann in 2 Gruppen geteilt. Jeder bekam einen Button, worauf der historische Name einer Person, die 1848 an der Revolution teilgenommen hatte, geschrieben war. 
Die erste Gruppe ging mit ihrem Workshopleiter weiter zum Friedhof. Dort wurden uns Informationen über den Friedhof (Ausstellungstafeln, Grabsteine etc.) und den Ereignissen gegeben. Auf einigen Gräbern konnte man den Namen wiedererkennen, den man auf seinen Button verzeichnet hatte. In der gleichen Zeit war die andere Gruppe im Ausstellungscontainer. Später wechselten die beiden Gruppen ihre Orte. Zuletzt trafen sich alle Schüler in der Ausstellung. Nun fanden wir aus der jeweiligen anderen Gruppe unseren Partner, der auf seinem Button den gleichen Namen zu stehen hatte. Zu der Person bekamen wir von Daniel und Susann Informationen, aus denen wir einen kleinen Steckbrief entwickelten. Als wir damit fertig waren, gingen wir zurück zum Jugendclub und machten eine kleine Pause. Danach setzten wir uns alle wieder zusammen und wurden in 3 Gruppen geteilt. Eine Gruppe bestand aus den Personen der Frauen in der Revolution, eine weitere Gruppe aus den Arbeitern und die dritte Gruppe aus Adligen. Wir mussten uns dann in den Gruppen überlegen, wie wir unser Thema den anderen präsentierten. Dies konnten wir beispielsweise in Form eines Interviews oder eines Theaterstückes tun. Die Vorstellungen konnten natürlich lustig sein, sollten aber dennoch den historischen Inhalt vermitteln. Wir hatten also etwas Zeit, um uns Gedanken in den Gruppen zu machen, wie wir unser Thema am besten den anderen präsentieren konnten. Die erste Gruppe veranstaltete eine Art Talkshow, die daraus bestand, die Sicht von Adligen darzustellen, wie sie sich an der Revolution beteiligten (oder auch nicht). Danach kreierte die zweite Gruppe ein kleines Theaterstück, welches darstellen sollte, wie die Frauen sich fühlten in dieser Zeit und welche Rechte sie forderten. Die letzte Gruppe stellte vor, was die Arbeiter forderten und ändern wollten. 
Nach jeder Präsentation machten wir gemeinsam mit Susann und Daniel eine kleine Zusammenfassung zu dem Thema. Alle Schüler beteiligten sich an den kleinen Diskussionen nach den Vorstellungen. Um 14 Uhr war unser Workshop dann beendet.

In einer kurzen Auswertung im Unterricht nach der Exkursion konnte man heraushören, dass allen die Exkursion Spaß bereitet hat, denn sie wurde mal in einer anderen Form durchgeführt. Wir konnten viel Eigeninitiative einbringen, was viel Freude machte. Auch die lockere Atmosphäre mit den beiden Workshopleitern hat dazu beigetragen, dass es mal ein etwas anderer Schultag war.

Ann-Christin Ochs, Klasse 12/2, Geschichtskurs von Herr Möller, Berufliches Gymnasium des Oberstufenzentrums Strausberg