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Geschichtsausflug nach Berlin 

 

Unsere11. Klasse go11/2 hat  am 6.Juni 2017 eine Exkursion im Fach Geschichte nach Berlin gemacht.

Es war jedoch keine gewöhnliche Exkursion, auf der man, wie bei einer Museumsführung, ein „Ohr abgekaut“ bekommt. Bei diesem Ausflug hatten wir, die Schüler, das „Ruder in der Hand“ und durften eine selbstgeplante, selbstvorbereitete und selbstgeleitete Stadtführung durch und in Berlin machen. 

Zum Ablauf:

Insgesamt gab es dabei 5 Gruppen, jede erhielt eine historische Sehenswürdigkeit bzw. Ort zugeteilt, auch wenn er nicht immer direkt mit unserem derzeitigen Geschichtsthema („Weimarer Republik“) zu tun hatte. 

Die Recherche und Vorbereitung erfolgten gruppen- und arbeitsteilig eine Woche vorher im Unterricht in Strausberg.

 

Voller Wissen und Hintergrundinformationen ging´s dann vor Ort in Berlin los.

Unsere erste Station war der „Bundestag“.  Vor der schönsten Kulisse des mächtigen Reichstagsgebäudes begann die erste Gruppe mit ihrem Vortrag. Während des ersten Vortrages  erfuhren wir viel über die Architektur, den Bau, die verschiedenen Aufgaben des Parlaments, über den Reichstagsbrand 1933 und viele weitere Informationen. 

Unsere zweite Station war dann das „Brandenburger Tor“, das wir ca.10 Minuten später erreichten. 

Auf dem Weg dahin überquerten wir die ehemalige Berliner Mauer, welche  heute an vielen Stellen durch einen Pflastersteinstreifen auf den Straßen noch kenntlich gemacht wird. Die 2.Gruppe hatte es jedoch sehr schwer, denn man verstand nur sehr wenig durch die vielen Touristenmassen und deren Geräuschkulisse auf dem Pariser Platz vor dem Tor. Trotzdem war auch dieser Vortrag sehr informativ, und wir erfuhren viel über die „Quadriga“, welche sich auf dem „Brandenburger Tor“ befindet. 

Unsere nächste Station war das „Holocaust-Mahnmal“, das wir zunächst  durchquerten, um uns einen eigenen Eindruck zu verschaffen. Der Gang durch dieses Denkmal weckte viele Gedanken und Emotionen, denn auch später im Vortrag hatte man ein bedrückendes Gefühl, als man erfuhr, dass dies ein Denkmal für die ermordeten Juden Europas in der Zeit des Nationalsozialismus ist. 

Nachdem wir bis hier einen ordentlichen Fußmarsch zurückgelegt hatten, entschlossen wir uns, eine Mittagspause in der „Mall of Berlin“ zu machen, welche ganz in der Nähe lag. 

Nach ca. einer Stunde brachen wir gestärkt  zur nächsten Station auf. Wir gingen zu den Überresten der „Berliner Mauer“ in der „Niederkirchnerstraße“, gleich neben der „Topografie des Terrors“. Dort lauschten wir vielen neuen Fakten und Geschichten über flüchtige  DDR Bürgern, sogar persönliche Erfahrungen von Familienangehörigen wurden berichtet, die vor 1989 geflohen waren. 

Anschließend legten wir nochmal einen letzten Fußmarsch zu unserer letzten Station, dem „Berliner Stadtschloss“,  zurück. Dieses befindet sich leider im Moment in der Bauphase, sodass kaum Architektur erkennbar war. Jedoch erfuhren wir auch hier viele Fakten, welche zugleich Erstaunen auslösten wie z.B. dass die Restauration bzw. Rekonstruktion dieses Schlosses durch Spendengelder zustande gekommen ist. Dieses Projekt wird als Humboldtforum bezeichnet.

Unser Fazit:

Insgesamt sind wir der Meinung, dass diese Exkursion sehr abwechslungsreich, spannend und auch interessant war. Wir haben viele spektakuläre Orte und Touristenhighlights  Berlins kennengelernt. Insbesondere das „Holocaust-Mahnmal“ hat uns durch seine Bauart und Geschichte sehr fasziniert und bewegt. 

Wir können diese Exkursion und vor allem diese historischen Sehenswürdigkeiten und Orte nur empfehlen, da sie wirklich interessante Geschichten beinhalten  und Teil der deutschen Geschichte sind. 

Anja Kling und Johanna Richter, Jahrgangstufe 11, ge2, Berufliches Gymnasium am OSZ MOL, Geschichtskurs Möller, Juni 2017